Hochwertige moderne Architektur seit 45 Jahren
Jeanette Muther, Alfred Achenbach, Lionel Bapst, Aurélien Véry und Vitus Erni als Führungsteam haben zusammen mit ihren Mitarbeitenden allen Grund zur Freude: Dieses Jahr feiert ihr Altdorfer Architekturunternehmen seinen 45. Geburtstag sowie über 140 umgesetzte Objekte in Uri und der Schweiz. Viele Einheimische verbinden den Namen G&A Architekten AG nach wie vor mit Max Germann und Bruno Achermann. Die Gründer haben den Betrieb indes schon vor fünf Jahren der nächsten Generation von passionierten Berufskolleginnen und -kollegen übergeben. Diese entwickeln seither Schwerpunkte weiter und setzen beständig eigene Akzente.
Einen besonderen Namen gemacht hat sich G&A für Architektur im alpinen Raum. Renommierte Hotels und visionäre Tourismusbauten tragen unverkennbar ihre Handschrift. Und immer wieder erreichen die Projekte – wie etwa die Stoos Lodge – wichtige Nominierungen und Awards.
Versprechen für die Zukunft
«Wir stellen sehr hohe Ansprüche an die Qualität unserer Arbeit. Denn die Tatsache, dass ein Gebäude Generationen überdauert, ist mit einer grossen Verantwortung verbunden. Das ist uns sehr bewusst», sagt Jeanette Muther. Jedes Projekt beginnt mit klaren Wertvorstellungen und endet bei der Schlüsselübergabe mit gebauten Werten, die bleiben. Hochwertige Architektur im Dienst der Kunden und der Gesellschaft zu erschaffen, ist das erklärte Ziel. Auf dem Weg dorthin setzt sich G&A stets auch mit dem Kontext eines Orts auseinander: Die Umwelt, die Umgebung, die Geschichte und das soziale Umfeld prägen den Standort und das Bauwerk selbst. Nimmt man darauf Rücksicht, entsteht Architektur mit einer unverwechselbaren Identität. Dass dies nicht nur bei Neubauten, sondern ebenso sehr bei Sanierungen gilt, zeigt etwa das Projekt an der Dätwylerstrasse 8 bis 16 in Altdorf: Das charakteristische Äussere der über 90-jährigen Mehrfamilienhäuser wurde in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege sorgfältig erhalten. Dank Dachausbau mit Lukarnen entstanden 18 zusätzliche, mit Lift erreichbare Wohnungen. Über der komplett neuen Tiefgarage wurde auch die Umgebung frisch gestaltet. Wie von der Eigentümerin Dätwyler Stiftung gewünscht, wurde wertvolle Bausubstanz bewahrt und eine Verdichtung nach innen erreicht, was gleichzeitig Bauland spart – und dies alles, während die Mietverhältnisse auch beim Umbau bestehen blieben. Nun ist die historische Siedlung wieder fit für die nächsten Jahrzehnte.
Gemeinsam Bleibendes schaffen
Achtsamkeit und Ideale von G&A zeigen sich auch beim aktiven Engagement für nachhaltiges Bauen. Dies ist nach wie vor nur bei wenigen Projekten vorgegeben, dennoch wird es durch das Altdorfer Architekturbüro aus eigener Überzeugung angestrebt. Ein aktuelles Beispiel ist die Sanierung und Erweiterung der Kreisschule Seedorf, wo viele Materialien und Bauteile wiederverwendet werden. Unter der fachlichen Leitung von Lionel Bapst beachtet G&A alle drei Nachhaltigkeitsdimensionen – ökologisch, wirtschaftlich und sozial – und investiert in entsprechende Weiterbildungen. Auch der Berufsnachwuchs unter den Mitarbeitenden ist mit diesem und weiteren Schlüsselthemen vertraut: Das junge, dynamische Team von G&A wird derzeit durch vier lernende Zeichnerinnen und Zeichner, zwei studierende Hochbautechniker und zwei angehende Architekten ergänzt. «Alle unsere Leistungen entstehen als kollektiver Prozess und im permanenten Austausch. So teilen wir Ideen, Können und Leidenschaft und fördern laufend unser Team, welches das Wesen unseres Unternehmens prägt», sagt Jeanette Muther.
Sie haben weiter Grosses vor
Kommunikation und Vertrauen spielen intern wie auch in der Zusammenarbeit mit Auftraggeberinnen und -gebern, Behörden, Bauunternehmen und Gewerbebetrieben eine zentrale Rolle. G&A entwickelt Visionen und konkrete Ideen, erarbeitet Konzepte und setzt sie als hochwertige, gebaute Architektur um. Dank dem interdisziplinären 21-köpfigen Team bestehen Kapazitäten für eine ganze Bandbreite von Projekten. Auch im Jubiläumsjahr stehen viele Aufgaben an: Etwa für die Raiffeisenbank Urnerland, die das ehemalige CS-Gebäude im Zentrum von Altdorf übernommen hat und für ihren neuen Hauptsitz umbauen lässt. Mit dem Beitrag «Vo Brüüch und Niiwem» hat G&A den Architekturwettbewerb mit Präqualifikation für sich entschieden. Entstehen wird ein harmonisches Gesamtwerk, das den Bestand respektiert und gleichzeitig eine offene Raumstruktur ermöglicht. Die Materialien Stein, Holz, Bronze und Stoff unterstützen künftig eine angenehme Atmosphäre. Glas- und Profilglaswände ermöglichen eine maximale Lichtverteilung.
Ebenfalls in Altdorf, an der Gitschenstrasse 6 und 8, verfolgt G&A ein interessantes Neubauprojekt des Bauherrn Z’GRAGGEN INVEST AG. Das Projekt versteht sich als sorgfältige Weiterentwicklung des Altdorfer Ortsbildes und als Beitrag zu einer qualitätsvollen Verdichtung am Übergang zwischen Dorfkern und Vorstadtquartier. Beim historisch bedeutenden Ensemble rund um das denkmalgeschützte Crivellihaus mit seiner Gartenanlage werden zwei neue Wohnhäuser mit 15 generationenfreundlichen Wohnungen realisiert. Durch ihre Anordnung ergeben sich differenzierte, grosszügige Aussenräume, die dank der unterirdischen Parkierung autofrei bleiben. Der besondere Charakter des Ortes mit dem historischen Garten und seinen prägenden Elementen wird bewahrt und aufgewertet.